Karen

Karen

Beitrag #1 von Karen » 16. Okt 2014, 22:12

Ich bin Karen

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Baujahr 1963, seit 26 Jahren verheiratet und lebe mit meiner Familie in NRW, am Stadtrand von Hagen-Hohenlimburg.





Zu meiner Familie gehören unsere Tochter Farina...


mein Mann Bernd

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unsere beiden WSS Arokh und ‚ô•Ebony im Herzen‚ô•

Unsere beiden WSS Arokh und Ebony.jpg
unsere WSS Arokh und Ebony.jpg





und unser heiliger Birmakater Odin

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Mein liebstes Hobby ist alles rund um den Hund und seine Vorfahren.


Das Betreten des Geheges der Polar-und Timberwölfe, zusammen mit dem Wolfsforscher Matthias Vogelsang,
war ein ganz besonderer Moment in meinem Leben. Diese wundervollen Tiere mal so hautnah erleben zu d√ľrfen, war einfach nur sch√∂n.

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Der Ort, an dem ich mich neben meinem zu Hause am wohlsten f√ľhle, ist der Ostseestrand. Vorzugsweise, wenn weit und breit keine Menschen in der N√§he sind

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‚ô•Ebony vom Selberg‚ô•



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Ebony vom Selberg



... unsere kleine, tapfere K√§mpferin hat am 07.03.2015 um 15.30 Uhr, mit fast 12 Jahren die Arena f√ľr immer verlassen...


...wir sind unendlich traurig... und unendlich dankbar f√ľr die Sonne, die du in unser Leben gebracht hast...ich bin sicher, dass wir uns irgendwann wieder sehen und bis dahin tragen wir dich in unseren Herzen‚ô• bei uns... :( machs gut, mein M√§dchen...




Du hast dich vor 9 Jahren in unser Herz geschlichen...hast so tapfer bis zum Schluss gekämpft...du warst eine so wunderbare kleine Freundin und Begleiterin...mein kleiner Engel auf 4 Pfoten, wir werden dich nie vergessen...

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EBONY


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Ebony


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Unser letzter gemeinsamer Spaziergang







Wenn Liebe einen Weg zum Himmel f√§nde und Erinnerungen zu Stufen w√ľrden, dann w√ľrde ich hinaufsteigen und dich zur√ľckholen.

Gute Reise, kleiner Engel.jpg
Gute Reise, kleiner Engel...










Unser Sorgenkind Arokh




Im August 2007 schlug die Epilepsie bei Arokh gnadenlos zu.
Sein erster GM trat mit knapp 3 Jahren auf und war der blanke Horror. In der Hoffnung, dass es sich nur um einen epileptiformen Anfall handeln w√ľrde, warteten wir nach ein paar Blutuntersuchungen, die keine Besonderheiten ans Tageslicht brachten, erst mal mit dem Notfallmedikament Diazepam in der Hand ab... in der Hoffnung, dass der Kelch an uns vor√ľberziehen m√∂ge. Relativ zeitnah kam dann aber der zweite GM und wir begannen noch am n√§chsten Tag mit der Odyssee der Ausschlussuntersuchungen.
W√§hrend dieser Zeit folgten noch weitere GM und auch fokale Anf√§lle. Nach der Auswertung von CT und MRT vom Kopf, Liquorpunktion, US der Organe und umfangreichen Blutuntersuchungen, wurden wir dann von der Tierklinik mit der Diagnose Idiopathische Epilepsie, Luminal, einer gr√∂√üeren Packung Diazepam und ein wenig! Aufkl√§rung √ľber das Krankheitsbild nach Hause entlassen. Wie sehr die Epi unser aller Leben auf den Kopf stellen w√ľrde, war uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal ansatzweise klar. Hier ist mal ein kleiner Einblick in die schlechten Tage...

... die zum Gl√ľck noch nicht √ľberwiegen. Wir versuchen alles, um unserem Arokh‚Ķ trotz dieser Diagnose ‚Ķein sch√∂nes Hundeleben zu erm√∂glichen.


Neben der manchmal nicht einfachen Ursachensuche und Behandlung der Erkrankung unserer Vierbeiner, steht man als dazugehöriger Zweibeiner nervlich angeschlagen "daneben", wenn nichts so richtig helfen will... man sich gerade mal wieder die dritte Nacht um die Ohren gehauen hat, weil der Hund krampfbereit ist und nicht zur Ruhe kommen kann.
Unsere Tier√§rzte sind f√ľr die Diagnostik, die √úberwachung der Medikamentenspiegel und alles, was sonst noch messbar oder bildlich darstellbar ist unentbehrlich, aber den t√§glichen Kampf mit dieser t√ľckischen Erkrankung f√ľhren wir alleine.
Der Austausch mit ebenfalls betroffenen Hundebesitzern kann sehr hilfreich sein, um bei diesem täglichen Kampf nicht zu verzweifeln.
Unser Forum ist, darf und soll selbstverst√§ndlich kein "Ersatz" f√ľr eine tier√§rztliche Beratung sein!‚Ķein epilepsiekranker Hund geh√∂rt immer in die H√§nde eines fachkundigen Tierarztes/Tierneurologen ...wir sind alle nur Laien‚Ķdie sich √ľber eigene Erfahrungen mit der Erkrankung und Behandlung unserer Hunde austauschen. Wir w√ľrden uns freuen, wenn ihr hier im Forum diese Hilfe f√ľr euch und eure Hunde nutzen k√∂nnt :friends: .


Es sind oft horrende Summen, die wir f√ľr Ausschluss-Untersuchungen und Antiepileptika zahlen, wir richten unseren Tagesablauf irgendwie auf die p√ľnktlichen Eingabezeiten der Medikamente aus, "k√§mpfen" mit einem verst√§ndnislosen Umfeld, weil die Hunde ja offensichtlich gar nicht krank sind...was sollen die schon haben, man sieht ja nichts...sie humpeln nicht, sie bluten nicht..."warum dann dieser ganze Aufwand, pers√∂nlich und finanziell?" ...wer das nicht selbst erlebt, macht sich kein Bild davon, was es hei√üt, sich mit der Epilepsie zu "arrangieren"...es ist eine mitunter sehr anstrengende Aufgabe :| .

Aber...wir tun das, weil es um ein Mitglied unserer Familie geht...um einen Freund, der auch in schlechten Zeiten unser Freund bleibt‚Ķweil die Epilepsie ihre h√§ssliche Fratze nicht immer zeigt und unsere Hunde zwischen den Anf√§llen in der Regel ein ganz normales Hundeleben f√ľhren k√∂nnen.

Heute, am 27.09.2016 ist ein ganz besonderer Tag :D

Arokh ist seit genau einem Jahr ANFALLSFREI
:herz:

365 Tage anfallsfrei.jpg





Mein Wunsch



‚Ķan die Z√ľchter‚Ķ ein offener und verantwortungsvoller Umgang mit der Epilepsie, um die Anzahl der erkrankten Hunde so gering wie m√∂glich zu halten

...an die Pharmaindustrie... bezahlbare Medikamente f√ľr kranke Hunde, deren Verwandte schon in vielen Studien mit ihrem Leben und ihrer Seele einen hohen Preis gezahlt haben

"Ganze Weltalter voll Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre Dienste an uns zu entgelten"
( Christian Morgenstern )


...an die Tierärzte und ganz besonders die Tierheilpraktiker...KEINE Behandlungsversuche, ohne die notwendigen Fachkenntnisse


...an die Tierschutzorganisationen...Aufkl√§rung √ľber das Ausma√ü der Erkrankung, damit diese Hunde nicht zum Wanderpokal werden, weil die neuen Besitzer psychisch und finanziell √ľberfordert sind



Vielleicht kommt ja mal irgendwann eine gute Fee daher, die diese W√ľnsche erf√ľllt.
Wir haben gelernt, die Hoffnung nicht aufzugeben.

In diesem Sinne, eure Karen!





Ein ganz lieber Dank geht an unseren Forentechniker Pietro aus Hohenlimburg, ohne den der Aufbau und die Betreuung des Forums nicht möglich gewesen wären!
LG

Karen, mit ‚ô•Arokh und Ebony im Herzen‚ô•

Arokh, WSS, geb. 24.10.04, Gew.: 50 kg, ED Idiop. Epilepsie 08.07, ED Spondyl. 03.13, ED Osteolyse (Vorderlauf re.) 09.14

Phenobarbital (Luminal vet.) 300mg/300mg (seit 09.2007)
Levetiracetam 1000mg/1000mg/1000mg (als Add-on seit 02.2013), zur Unterbrechung von Clusteranfällen alle 5-6 Stunden in erhöhter Dosis
Mariendistel, Vit. B
seit 08.09.2015 Trocoxil ( Arthrose, Spondylose )

Alle Tipps zu Medikamenten mit dem TA absprechen!
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